Religion, Macht, Politik, Reichtum
Politik und Glauben sind nicht frei von Korruption.
Mit finanziellen Mitteln kann man hier und da immer etwas bewegen.
Die Religion nimmt Einfluss auf die Politik und die Politik nimmt ebenso Einfluss auf die lokalen Glaubensführer.
Wirtschaftliche Interessen stehen oft im Einklang mit den Interessen der Gemeinden.
Denn mehr Geld in der Gemeinde heißt mehr Geld für die Gottesfürchtigen, die wiederum die religiösen Führer für ihre Dienste entlohnen.
Und "mehr Geld" heißt bekanntlich "mehr Macht".
In den Glaubenskreisen, die etwas länger existieren, stehen in den Tempeln wahre Reichtümer.
Kelche aus Gold, seidene Wandteppiche, magische Artefakte und prachtvolle Gewänder sind Hab und Gut der Priester und Templer.
Diese sind immer entsprechend bewacht.
Teilweise werden richtige Schatzkammern angelegt, die so machen König erblassen lassen würden.
Natürlich ist dies nur in entsprechend Dicht besiedelten Gebieten der Fall.
Einige Priester protzen regelrecht mit ihrem Reichtum und provozieren so die unteren Schichten.
Aber wer Reichtum angehäuft hat, besitzt genügend "Personal" um von diesen Leuten nicht behelligt zu werden.
Templer ersetzen Stadtwachen, manchmal das gesamte Militär.
So muss der geschmierte Bürgerrat sich nicht um solche Dinge kümmern.
In solchen Gegenden ist es nicht unvorteilhaft sich Gläubig schimpfen zu lassen.