Glauben und Glaubensvertreter

Da die Gottheiten selber Anbetungen und Rituale missachten, oder kaum würdigen, gibt es keine besonderen Klerikalen oder andere den Göttern wichtige Rituale.
Im Gegenteil, sie geben dem kaum Beachtung. Eher sind es die Zauber der Leute, die Klassen zugeordnet werden. Sie lassen eine Zugehörigkeit vermuten, weil sie den Eigenschaften einer Gottheit zugesprochen werden. Dabei gilt es Grundsätzlich die Elemente der Gottheiten, oder deren Fähigkeiten zu beherrschen. Daher ist für die (Gott-machtlosen) Priester, Templer und Geweihten wichtig die Zauber zu erlernen und zu perfektionieren. Ohne dies passiert es ihnen schnell, dass sie von ihren "Schafen" nicht anerkannt werden.

Das Gefolge der Priester in den Gemeinden macht selten die Hälfte der Bevölkerung aus, dennoch ist ein Priester meist mächtiger als der Bürger- oder Ältestenrat. Sie schaffen sich eine eigene Machtbasis, die kaum angefochten werden kann.
Mit anderen Glaubensgemeinden bilden die Priester sofern möglich eine Kaste. Somit können schnell die nötigen Devisen zusammen kommen, um einen Tempel oder Schrein zu bauen an dem sich die Macht der Gläubigen zentralisiert. Regelmäßig werden hier Messen und Opferfeste für gute Ernte oder Schutz vor Bösem abgehalten. Dabei setzen die Priester auch Illusionen ein, um Gläubige gefügig zu machen. Ist ein Gebiet stark mit Glauben durchzogen, werden auch Steuern und Abgaben erhoben. Zeremonien und Rituale werden in der Regel nur gegen eine Spende oder ein Opfer abgehalten. Geburtshilfe und Vermählungen sind ohne Opfer nicht denkbar. Heilung und Segenssprechungen hingegen werden fast ausschließlich gegen harte Währung gegeben. Menschenopfer gibt es nirgends. Das Leben eines Angehörigen einer Kultur ist immer Heilig und wird geachtet.

Die Verhaltensregeln für "Gottgeweihte" werden von den oberen Vorstehern dieser Religionen gemacht. Ein mächtiges Instrumentarium, wenn man bedenkt, dass teilweise grausame Rechtsprechungen im Namen einiger Gottheiten ausgeübt werden. Das entfernen von Körpergliedern ist hierbei äußerst beliebt. Abtrünnige und Ketzer werden mancher Orts schlimmer bestraft als Diebe, oder Mörder. Richter sind im allgemeinen Priester in den höheren Ämtern. Dabei gibt es lokal starke Abweichungen bei den Rechtsprechungen. Es gibt kein generelles Oberhaupt, welches die Gläubigen leitet, oder lenkt. Vielmehr ist alles eine Grundreligion, die lokal "interpretiert" wird.